Die Energiewende hat im Wohnpark begonnen

Anfang September erhielten die MieterInnen des Wohnparks von der Hausverwaltung und Hausbetreuung folgende Information:

Aufgrund des hydraulischen Abgleichs wird die Heizungsanlage ab dem 15.09.2025 schrittweise in Betrieb genommen, diese Inbetriebnahme wird voraussichtlich mit 19.09.2025 abgeschlossen sein.

Ich muss gestehen, dass ich von einem hydraulischen Abgleich schon mehrfach gehört aber keine konkreten Vorstellungen hatte, was er bringen soll. Nachdem mir auch etliche BewohnerInnen dazu, sowie dem gesamten Energieversorgungs-Umstellungsprozess, immer wieder Fragen stellen, musste ich mich notgedrungen kundig machen.

Ein hydraulischer Abgleich optimiert eine Heizungsanlage, indem er sicherstellt, dass jeder Heizkörper genau die benötigte Menge Wasser erhält, um eine gleichmäßige Wärmeverteilung im Haus zu gewährleisten. Dies senkt den Energieverbrauch, erhöht den Wohnkomfort und vermeidet ungleichmäßige Erwärmung oder Überhitzung von Heizkörpern. Die Maßnahme wird im Wohnpark unter Einbeziehung eines Konsulenten durchgeführt und ist unter bestimmten Umständen, wie beim Einsatz von Fördermitteln oder bei Sanierungen, gesetzlich vorgeschrieben. Bei vielen Warmwasserheizungen rentiert sich der nachträgliche Abgleich, vor allem deswegen, weil er bei allen Förderprogrammen zu Heizungsmodernisierungen als Voraussetzung gilt.

Der hydraulische Abgleich ist somit der 2. Schritt in unserem Energiewende-Projekt: die Installation von Photovoltaikanlagen im Wohnpark ist bereits abgeschlossen. Auf sämtlichen Kaufparkdächern sowie den Dächern aller Wohnblocks, außer den Dachbadebereichen, sind die Photovoltaik-Paneele bereits installiert, die Steuerungssysteme getestet und somit im Betrieb genommen worden. Der gewonnene Strom wird zur Gänze im Wohnpark verbraucht, das heißt zum Beispiel für die Beleuchtung sowie andere für den Betrieb der Infrastruktur nötigen Installationen. Die derzeitigen öffentlichen Auseinandersetzungen in Bezug auf Netzgebühren für Photovoltaikbetreiber etc. betreffen uns also nicht.

Im Bereich „Umstellung auf Erdwärme“ findet zurzeit eine Bohrung bis in 150m Tiefe statt. Diese geschieht in Erfüllung einer behördlichen Auflage.



Kategorien:Umwelt, WAZ, Wohnpark Alt-Erlaa

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